Station 7 - Kartoffeln

Um einen Blick auf die Herkunft der Kartoffel zu werfen, müssen wir zurück zum Jahr 1526.1 Damals entdeckten nämlich die Spanier die Pflanze in Amerika, wo sie schon vor mehreren tausend Jahren angebaut wurde. Sie brachten die Pflanze nach Europa. Schon bald wurde die Kartoffel sehr beliebt. Anfangs noch wegen ihrer schönen Blüte. Erst später fand man heraus, was man mit den „Erdäpfeln“ alles machen kann. Insgesamt werden in Deutschland über 10,7 Millionen Tonnen Kartoffeln pro Jahr2 angebaut und jeder Deutsche isst im Schnitt bis zu 60 Kilo Kartoffeln im Jahr. 3Erst gekocht kann man die Kartoffel in verschiedensten Gerichten genießen. Auch die Vermehrung der Kartoffelpflanze erfolgt über die Knollen. Pflanzt man eine Knolle in die Erde, wachsen daraus bis zu zehn Triebe. Geerntet kann sie später das 10 bis 15-fache an Ertrag bringen. In Deutschland gibt es ca. 150 Sorten4 zugelassener Speisekartoffeln, die sich in drei Kategorien unterteilen lassen: Festkochend, vorwiegend festkochend und mehlig kochend. Um die Kartoffel lagerfähig zu machen, benötigt sie Dunkelheit und Temperaturen zwischen 4 - 8°C. In unserer modernen Kartoffellagerhalle vor euch werden unsere Kartoffeln gelagert, sortiert und abgepackt. Dadurch können wir euch ganzjährig und ohne chemische Keimberuhigung mit Kartoffeln bedienen. Wusstet ihr eigentlich, dass es auch rote und blaue Kartoffeln gibt? Auf dem Sulzburghof pflanzen wir zwischen 7 und 10 verschiedene Sorten an und können deshalb Exemplare aller 3 Kategorien in unserem Hofladen anbieten. Es ist also für jeden Geschmack die richtige dabei.